OB Toni Vetrano: "Alle Flüchtlinge, die nach Kehl kommen, sind, so lange sie hier unter uns leben, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Nationalität und ihrer Religion."

Wie viele andere Städte auch steht die Stadt Kehl vor der Herausforderung, Flüchtlinge in unerwartet hoher Zahl unterbringen zu müssen. Das Ziel von Oberbürgermeister Toni Vetrano und der Stadt ist es, diesen Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, die Kriegs- und Fluchterlebnisse hinter sich haben, eine menschenwürdige Unterkunft zu bieten und sie offen aufzunehmen. Die Stadt wird alles dafür tun, damit Flüchtlinge in Kehl nicht in Zelten wohnen müssen, sie wird tun, was sie kann, um zu vermeiden, dass Flüchtlinge in Räumen, die der Allgemeinheit dienen, untergebracht werden müssen. Und die Stadt Kehl wird sich bemühen, Massenunterkünfte zu vermeiden. Bisher ist es gelungen, die Flüchtlingsfamilien dezentral im Stadtgebiet unterzubringen. An diesem Konzept möchte die Stadt möglichst festhalten, weil es die Integration der neuen Mitbürger erleichtert.

Die Hilfsbereitschaft und das Engagement der Kehlerinnen und Kehler ist sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortschaften sehr groß: Weit mehr als 100 Menschen helfen bereits Flüchtlingen oder stehen auf Helferlisten und warten auf ihren Einsatz. Unter dem Namen Flüchtlingshilfe Kehl haben sie sich zu einer Initiative unter Leitung von Erich Jais zusammengeschlossen. Auf diesen Seiten finden sich Antworten auf häufig gestellte Fragen, Ansprechpartner für Helfer, aktuelle Termine und Informationen sowie ein Forum, in dem Möbel und Kleider, aber auch Ausbildungsstellen, Praktika und Jobs sowie Wohnungen für Flüchtlinge angeboten werden können.

  • Wer macht was?

    Wer macht was?

    Welche Behörde ist für welchen Vorgang zuständig? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Wohnraum zur Verfügung stellen, Möbel oder Kleidung spenden oder mich als Pate für eine Flüchtlingsfamilie engagieren möchte? Informationen zu diesen Themen und die richtigen Ansprechpartner sind hier zu finden.

  • Wie kann ich helfen?

    Wie kann ich helfen?

    Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu helfen: Wer sich in Kehl für Flüchtlinge engagieren möchte, findet hier die richtigen Kontaktdaten, Ansprechpartner und Anlaufstellen.

  • 05.05.2017  Fortbildung: leichte Sprache

    Die Vernetzungsstelle Bürgeramtliches Engagement/Selbsthilfekontaktstelle, das Mehrgenerationenhaus Lahr und die Volkshochschule Lahr bieten für ehrenamtlich Engagierte und Selbsthilfegruppen gemeinsam ein Seminar mit dem Titel "Leichte Sprache leicht gemacht" am Samstag, 1. Juli, von 10 bis 15.30 Uhr in der Volkshochschule Lahr an. Referentin ist Heike Bücheler, Diplom-Pädagogin.

  • 05.05.2017  Hilflos versus machtlos: Wie arbeitswillige Flüchtlinge und einstellungswillige Arbeitgeber ausgebremst werden

    Die Initiative zu-flucht bietet im Stadtteil- und Familienzentrum in der Stegermattstraße 24 in Offenburg am Donnerstag, 18. Mai, um 19.30 Uhr eine Diskussionsrunde mit mehreren Arbeitgebern aus der Region und Moderation durch den Rechtsanwalt Kirpes an.

  • 26.04.2017  Fortbildungsangebot: Nähe und Distanz in der ehrenamtlichen Arbeit

    Ehrenamtlich Engagierte sind am Freitag und Samstag, 23. und 24. Juni, zu dem kostenfreien Fortbildungsangebot "Nähe und Distanz in der ehrenamtlichen Arbeit" im Dachgeschoss der Villa Riwa, Richard-Wagner-Straße 3 in Kehl, eingeladen. Eine Anmeldung ist möglich bis spätestens Donnerstag, 22. Mai.

  • 21.02.2017  Helfer für Fahrradwerkstatt gesucht

    Die Flüchtlingshilfe unter Leitung von Erich Jais ist dabei, eine Fahrradwerkstatt an den Beruflichen Schulen einzurichten.

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