Ausstellung zum nachhaltigen Gärtnern in der Mediathek

Wenn die Tage langsam wieder wärmer werden und die Pflanzenwelt aus ihrem Winterschlaf erwacht, beginnt auch für Hobbygärtner die neue Gartensaison. Wer dabei auf naturnahes Gärtnern setzt, hat nicht nur einen bunten Garten, in dem es summt und zwitschert – er leistet damit auch aktiv einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Welche konkreten Vorteile ein naturnaher Garten hat und worauf man bei der Gestaltung achten sollte, darüber informiert noch bis Samstag, 1. Juni, die Ausstellung „Nachhaltig gärtnern“ in der Mediathek.

Auch Igel finden in einem naturnahen Garten ein Zuhause. zoom

Weltweit sterben Bienenvölker. Allein in Deutschland ist nach Angaben des Deutschen Imkerbundes die Zahl der Bienenvölker seit 1952 von 2,5 Millionen auf heute weniger als eine Million zurückgegangen. Dabei sind Bienen in ihrer Rolle als Bestäuber für die Tier- und Pflanzenwelt aber auch für den Menschen unersetzlich. Schließlich sorgen sie für die Verbreitung hunderttausender Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten und auch die Menschen als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. „Grund für den Schwund der Bienen wie auch für zahlreiche weitere Klein- und Kleinstlebewesen ist vor allem der Mensch“, weiß die städtische Umweltreferentin Sarah Koschnicke, welche die Ausstellung konzipiert hat. Er nehme den Tieren ihren Lebensraum und vergifte diesen zusätzlich durch den Einsatz von Pestiziden. „Naturnahes Gärtnern ist eine Möglichkeit, seinen Beitrag zu leisten, weil man den Tieren damit Lebensraum und Nahrung gibt und aktiv hilft, die Artenvielfalt zu erhalten“, betont sie. Die Ausstellung „Nachhaltig gärtnern“ in der Mediathek solle Kehlerinnen und Kehler für dieses Thema sensibilisieren und Interessierten Tipps und Anregungen liefern, den eigenen Garten etwas naturnaher zu gestalten. Die Ausstellung kann noch bis Samstag, 1. Juni, zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Einrichtung besichtigt werden.

Anregungen und Ideen für den hauseigenen Garten liefert auch die Pflanzentauschbörse am Sonntag, 7. April, zwischen 10 bis 16 Uhr in der Feldscheune. Dort kann man Pflanzen erwerben und abgeben, sich mit Gleichgesinnten über die kommende Gartensaison austauschen oder Saatgut, Gartengeräte und Fachliteratur erwerben. Wer weitere Fragen hat, wendet sich telefonisch unter 07851 88-4323 oder per E-Mail an s.koschnicke@stadt-kehl.de an die städtische Umweltreferentin Sarah Koschnicke.

 

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Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

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