Interaktive UFO-Ausstellung zum individuellen Ressourcenverbrauch

Jeder Mensch benötigt Fläche zum Leben. Damit ist aber nicht nur der persönliche Wohnraum gemeint, sondern auch die Fläche, die für die Herstellung von Konsumgütern und Nahrungsmitteln verwendet wird. Wer testen möchte, wie viele natürliche Ressourcen er mit seinem Lebensstil verbraucht, hat dazu ab Samstag, 23. März, im UFO im Rheinvorland Gelegenheit. Die interaktive Ausstellung „Ökologischer Fußabdruck“ rechnet den jährlichen Verbrauch einer Person in sogenannte globale Hektar (gha) um und zeigt auf, ob man große oder kleine Schuhe in Bezug auf den Ressourcenverbrauch trägt.

Die Ausstellung "Ökologischer Fußabdruck" lädt ein zu testen, wie viele natürliche Ressourcen man mit seinem Lebensstil verbraucht.zoom

„Mit dem ökologischen Fußabdruck können wir ermitteln, wie viel Fläche jeder Einzelne oder eine Region für den jeweiligen Lebensunterhalt benötigt und ob die vorhandene Fläche dafür ausreicht“, erklärt die städtische Umweltpädagogin Insa Espig.
Ebenso wie es Menschen mit großen und kleinen Füßen gebe, könne man auch zwischen Personen, Regionen und sogar ganzen Ländern mit unterschiedlich hohem Ressourcenverbrauch unterscheiden – und damit zwischen den unterschiedlich großen ökologischen Fußabdrücken, den diese hinterließen.
„Um unsere Erde nicht überzustrapazieren, sollte die Summe der ökologischen Fußabdrücke aller Menschen die Biokapazität der Erde nicht überschreiten“, betont Insa Espig. Gebe es nur Erdbewohner mit westlichen Ansprüchen, sei die vorhandene Fläche allerdings schnell verbraucht. Ziel der Ausstellung sei daher, den Besucherinnen und Besuchern ihren individuellen Flächen- und Ressourcenverbrauch in den Bereichen Ernährung, Wohnen, Konsum und Energie aufzuzeigen. Außerdem erfahren Interessierte, wie sie ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern können.
„Die Ausstellung bildet den Auftakt für unser Jahresthema – den ökologischen Fußabdruck“, erklärt Insa Espig. Im Rahmen dessen seien im Jahresverlauf noch drei weitere Ausstellungen geplant, die sich mit einzelnen Bereichen des Fußabdruckes wie den Themen Flächenverbrauch, Ernährung und Konsum beschäftigten.

Die Ausstellung „Ökologischer Fußabdruck“ wurde vom Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland „Brot für die Welt“ konzipiert und ist von Samstag, 23. März, bis einschließlich Sonntag, 5. Mai, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr im UFO im Garten der zwei Ufer zu sehen. Wie immer können sich Schulen bei der städtischen Umweltpädagogin Insa Espig telefonisch unter 07851 88-4324 oder per E-Mail an i.espig@stadt-kehl.de für Führungen anmelden.

 

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