Befragung zum Mikrozensus 2021 gestartet

Auch im Jahr 2021 werden ausgewählte Haushalte in Deutschland befragt, um Daten über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung zu ermitteln. Die amtliche Haushaltsbefragung – Mikrozensus genannt – startet am Montag, 11. Januar. In Baden-Württemberg werden über das Jahr hinweg rund 55 000 Haushalte aus mehr als 900 Gemeinden vom Statistischen Landesamt zu ihren Lebensverhältnissen befragt. Dies entspricht einem Prozent der Haushalte im Ländle. Dabei wird das Landesamt durch Erhebungsbeauftragte unterstützt.

Auch in Kehl gibt es ausgewählte Haushalte, die im Rahmen des Mikrozensus befragt werden. Dabei geht es beispielsweise darum, in welchen Familienkonstellationen die Befragten leben, welchen Bildungsabschluss sie haben oder um Belange der Gesundheit. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen von Bund und Ländern. Sie stehen auch der Wissenschaft, der Presse sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Pro Woche werden bis zu 1000 Haushalte befragt. Die Angaben beziehen sich auf eine vorab festgelegte Berichtswoche. Für den Mikrozensus sind die Auskünfte von Menschen im Rentenalter, von Studierenden sowie von Erwerbslosen genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten oder Selbstständigen. Sie helfen, die aktuelle Lage der Bevölkerung in Baden-Württemberg abzubilden. Durch ihre Teilnahme tragen die Haushalte dazu bei, zu ermitteln, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie sowie die getroffenen Maßnahmen auf die Erwerbstätigkeit und das Einkommen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Baden-Württemberg haben.

Die Haushalte werden nach einem mathematischen Zufallsverfahren ermittelt; für die Befragten besteht Auskunftspflicht. Sie werden innerhalb von höchstens fünf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal befragt. Ausgewählte Haushalte finden ein Anschreiben des Statistischen Landesamts im Briefkasten. Darin sind meist die Zugangsdaten für die Meldung über das Internet enthalten. Alternativ wird das Schreiben von einem Erhebungsbeauftragten versandt oder eingeworfen und enthält die Bitte, mit diesem Kontakt für ein Interview am Telefon aufzunehmen. Coronabedingt sind Interviews vor Ort nicht möglich. Alternativ zu einem Telefoninterview können die Fragen auch in einem Onlineformular beantwortet werden. Es genügt, wenn eine volljährige Person die Auskünfte für alle Haushaltsmitglieder erteilt. Für den Fall, dass Befragte keinen Zugang zum Internet haben, gibt es daher die Möglichkeit zu Telefoninterviews. Wie das Statistische Landesamt betont, unterliegen alle Einzelangaben der Geheimhaltung und dem Datenschutz. Sie werden nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Nachdem die Daten geprüft wurden, werden sie anonymisiert und zu Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.

Bei Fragen können sich die ausgewählten Haushalte an das Statistische Landesamt unter der Telefonnummer 0711 6412565 wenden. Weitere Informationen zum Mikrozensus gibt es unter https://mikrozensus.de.

 

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