Stadtnachrichten

 
  • Existenzprobleme und persönliche Härten aufgrund der Grenzschließung – INFOBEST mit Anfragen überhäuft

    Existenzprobleme und persönliche Härten aufgrund der Grenzschließung – INFOBEST mit Anfragen überhäuft

    Väter und Mütter, die ihre kleinen Kinder nicht sehen können, Töchter oder Söhne, denen die Sterbebegleitung eines Elternteils verwehrt bleibt, Grenzpendler, die plötzlich ohne Einkommen dastehen: Seit fast 27 Jahren existiert die Beratungsstelle INFOBEST für Menschen, die im Raum Straßburg-Kehl einen grenzüberschreitenden Alltag leben. Rund 5000 Anfragen beantworten die beiden Referenten und ihre Assistentin jährlich, dabei geht es immer auch um schwierige und existenzielle Fälle. Was Marie Back, Michael Großer und Annette Steinmann während der Zeit der Grenzschließung erleben mussten, ist dennoch beispiellos: Mehr als 1000 Anfragen gingen in diesen drei Monaten bei der INFOBEST ein, dahinter standen oft menschliche Schicksale, welche die Mitarbeitenden auch über den Feierabend hinaus nicht losließen. Für den Kehler Oberbürgermeister Toni Vetrano, derzeit Präsident der INFOBEST sowie die französische Departementalrätin und INFOBEST-Vizepräsidentin, Catherine Graef-Eckert, sind diese Fälle ein weiteres Beispiel dafür, wie eng Straßburg und Kehl mit einander verwoben sind: „Wir bewohnen längst einen gemeinsamen Lebensraum und dieser funktioniert nur als Einheit. Wir werden alles dafür tun, damit sich eine solche Zerschneidung nicht wiederholt.“ Die hohe Zahl der Anfragen von durch die Grenzschließung Betroffenen zeigt für ihn auch: „Wir brauchen die INFOBEST dringender denn je.“ Die Beratungsstelle habe in der Krise einen wertvollen Beitrag geleistet, „sie konnte vielen Menschen helfen und ihre Ängste lindern“. mehr...

  • Symbolischer Spatenstich: Bau des Feuerwehrhauses in Bodersweier hat begonnen

    Symbolischer Spatenstich: Bau des Feuerwehrhauses in Bodersweier hat begonnen

    Es geht los: Mit dem symbolischen Spatenstich haben am Mittwoch (22. Juli) die Bauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus in Bodersweier begonnen. Der rund 3,6 Millionen Euro teure Neubau wird eine Einrichtung für die Gesamtstadt: Sie diene zum einen dazu, den Grundschutz für die Einwohnerinnen und Einwohner in Bodersweier, Zierolshofen und Querbach sicherzustellen, zum anderen würden mit den Außenanlagen und dem Übungsturm optimale Trainingsmöglichkeiten für alle Kehler Feuerwehrleute geschaffen, betonte Oberbürgermeister Toni Vetrano. Ortsvorsteher Manfred Kropp freute sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr über einen Spatenstich zum größten Einzelprojekt in der Ortschaft. Feuerwehrkommandant Viktor Liehr kann den Einzug ins neue Gebäude kaum erwarten und dankte Stadtspitze und Gemeinderat dafür, dass die Investition nie infrage gestellt wurde. mehr...

  • Feuerwehren Kehl und Neuried unterstützen sich gegenseitig – Kooperationsvertrag geschlossen

    Feuerwehren Kehl und Neuried unterstützen sich gegenseitig – Kooperationsvertrag  geschlossen

    Die Feuerwehren aus Kehl und Neuried werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten: Wenn sich die Wehren künftig bei Bränden auf der jeweils anderen Gemarkung unterstützen, wird kein Kostenersatz mehr fällig. Das haben Oberbürgermeister Toni Vetrano und Bürgermeisterstellvertreter Peter Heuken in Vertretung für Bürgermeister Jochen Fischer am Dienstag (21. Juli) mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag besiegelt. Für OB Vetrano ist die vertragliche Regelung „die logische Konsequenz aus der Kooperation in der Vergangenheit“. Feuerwehrkommandant Viktor Liehr betonte, man werde die neuen Möglichkeiten mit Fingerspitzengefühl nutzen und bedankte sich für das Vertrauen der Stadt- und Gemeindespitzen. mehr...

  • Team Integrationsmanagement wieder komplett: Lotsenfunktion im Bürokratiedschungel – Wegen Corona keine offenen Sprechstunden

    Team Integrationsmanagement wieder komplett: Lotsenfunktion im Bürokratiedschungel – Wegen Corona keine offenen Sprechstunden

    1042 Geflüchtete berät das Team Integrationsmanagement der Stadt inzwischen und hilft ihnen, sich im Dschungel von Behörden und Formularen zurechtzufinden. Seit Monatsbeginn ist das Team mit vier vom Land Baden-Württemberg finanzierten Vollzeitstellen, die sich auf fünf Mitarbeitende verteilen, wieder komplett: Die 37-jährige Marlene Ofner hat die Nachfolge von Sarah Köninger angetreten. Zu Beginn der Corona-Krise war das Integrationsmanagement aus dem TDK-Gebäude komplett in die Villa RiWa umgezogen, wo zuvor nur eine Integrationsmanagerin ihr Büro hatte. Die offenen Sprechstunden können wegen Corona nicht mehr stattfinden und wurden in termingebundene Sprechzeiten umgewandelt. mehr...

  • Auffällige Plakatkunst im Garten der zwei Ufer

    Auffällige Plakatkunst im Garten der zwei Ufer

    „Plume“, „The party never stops“ und „Schwamm. Beine, Gepurzel“: So lauten die Titel von drei der insgesamt acht großformatigen Bilder, die seit wenigen Tagen den Kehler Teil des Gartens der zwei Ufer schmücken. Vergangene Woche wurden sie von Mitgliedern des Vereins PlakatWandKunst in den dafür vorgesehenen Stahlgestellen installiert. Die wetterfesten Kunstwerke zwischen Liegewiese und Blumenband sind dort den ganzen Sommer hinweg zu sehen. mehr...

  • Badeverbot an Badestelle Goldscheuer ist aufgehoben

    Badeverbot an Badestelle Goldscheuer ist aufgehoben

    An der Badestelle in Goldscheuer darf wieder gebadet und geschwommen werden: Am Montag (13. Juli) hat das Gesundheitsamt des Landkreises in Absprache mit dem Landesgesundheitsamt das Badeverbot zurückgenommen, allerdings unter Auflagen. So sind die sogenannten Bewirtschaftungsmaßnahmen fortzuführen; im 14-tägigen Rhythmus müssen Wasserproben entnommen werden, deren mikrobiologische Analyseergebnisse unauffällig bleiben müssen. Über eine Änderung der Bewertung der Badestelle wird das Landesgesundheitsamt nach Ende der Badesaison entscheiden. mehr...

  • Gunter Demnig übergibt Stolpersteine für Klara Wertheimer, Elsa Cheit und Rosa Mayer an OB Vetrano

    Gunter Demnig übergibt Stolpersteine für Klara Wertheimer, Elsa Cheit und Rosa Mayer an OB Vetrano

    Der Corona-Pandemie ist es geschuldet, dass am Mittwoch (8. Juli) Stolpersteine in Kehl nicht verlegt, sondern übergeben wurden: In einer kleinen Zeremonie im Café Rapp nahm Oberbürgermeister Toni Vetrano aus der Hand von Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine in Empfang, die an Elsa Cheit, Klara Wertheimer und Rosa Mayer erinnern. Ins Pflaster in der Fußgängerzone und in der Oberländerstraße eingelassen werden sie im Herbst und im Frühjahr. Allerdings nur, wenn das möglich ist, was in Kehl untrennbar zur Verlegung von Stolpersteinen gehört: Dass Jugendliche sich intensiv mit der Vergangenheit der Opfer der Nazi-Diktatur beschäftigen und die Gedenkstunde mitgestalten. Und dass nicht in Europa lebende Nachfahren bei der Verlegung anwesend sein können. mehr...

 

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