Gehölzpflege am Altrhein: Naherholungsgebiet bereit für den Frühling

Der Altrhein ist Naherholungsgebiet für viele Kehlerinnen und Kehler und lädt mit seinen idyllischen Spazierwegen zum Entspannen und Genießen ein. Damit das auch so bleibt, wurden die Gehölze entlang des Gewässers in der vergangenen Woche zurückgeschnitten und ausgelichtet. Auch das Altholz, das im Wasser getrieben oder sich in der Uferbepflanzung verfangen hatte, wurde aus dem Rheinarm entfernt. Insgesamt wurden bei der Pflegemaßnahme 200 Kubikmeter Holz abtransportiert.

„Wir haben darauf geachtet, im Uferbereich nicht zu viel Gehölz zu entfernen, so dass Fische und Vögel dort auch weiterhin Rückzugsmöglichkeiten finden“, berichtet die städtische Umweltreferentin Sarah Koschnicke. Bäume, die aufgrund ihrer ausladenden Äste gedroht hätten, an der Uferböschung abzurutschen, habe man allerdings ebenso zurückschneiden müssen wie die Sträucher, die dort wachsen.

Über dem Wasser hängende Äste mussten zurückgeschnitten werden, um die Bäume entlang des Ufers zu entlasten und ein Abrutschen zu vermeiden. zoom

„Jetzt ist der Uferbereich nicht mehr so zugewuchert und wieder für die Betriebshofmitarbeiter zugänglich, sodass sie Altholz und Müll entfernen können“, erklärt Sarah Koschnicke. Außerdem sei es wieder möglich, mit dem Mähboot den Algenwuchs zu regulieren – eine wichtige Pflegemaßnahme, welche man zuvor nicht habe verrichten können, weil das Boot wegen der vielen Äste und des Totholzes auf dem Wasser nicht mehr durchgekommen sei.

Auch das Altholz wurde aus dem Rheinarm entfernt, das im Wasser getrieben oder sich in der Uferbepflanzung verfangen hatte. zoom

Die Algen in dem Gewässer seien zwar ein ganz normales Phänomen, müssten aber „in Schach gehalten werden“, wie die Umweltreferentin erläutert. Während ihrer Wachstumsphase produzierten die Pflanzen durch die natürliche Fotosynthese Sauerstoff, der den Lebewesen im Altrhein zugutekomme. Eine zu hohe Nährstoffdichte im Wasser begünstige den Algenwuchs allerdings so stark, dass sie sich ungebremst ausbreiteten, das gesamte Gewässer vereinnahmten und dadurch sowohl der Gewässerbiologie als auch der Tierwelt im Altrhein schadeten.

Insgesamt wurden 200 Kubikmeter Holz abtransportiert.zoom

Ursache für eine zu hohe Nährstoffdichte im Gewässer sei vor allem die verbotene Fütterung der Enten, denn dadurch gelangten unnatürliche Nährstoffe ins Wasser. „Den Enten und Wasservögeln mangelt es nicht an Nahrung“, betont Sarah Koschnicke. Stattdessen bestehe bei Fütterung die Gefahr, dass sich die Tiere überfressen oder sich nicht artgerecht ernährten. Außerdem locke übriggebliebenes Futter Ratten an. Ein weiterer Nachteil: Teilweise gelangten durch die Menschen auch schädliche Lebensmittel ins Wasser, wie etwa schimmelbefallenes Brot. „Um den Altrhein als Naherholungsgebiet zu erhalten, ist es wichtig, die darin lebenden Tiere nicht zu füttern“, versichert die Umweltreferentin.

Auszug aus der Polizeiverordnung der Stadt Kehl

§13 Fütterungsverbot

Wild lebende Tiere (Tauben, Wasservögel, Fische usw.) dürfen auf öffentlichen Flächen sowie in Grün- und Erholungsanlagen nicht gefüttert werden. Hiervon ausgenommen sind notwendige Fütterungen im Rahmen von Hege- und Pflegemaßnahmen (z.B. Jagd und Fischerei).

07.03.2019

 

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