Stadt Kehl gewinnt Wettbewerb und fördert biologische Vielfalt in Siedlungsräumen

Blühende Randstreifen, naturnahe Verkehrsinseln und jede Menge Bienen, Schmetterlinge und Vögel in den Stadtgebieten – das ist das Ziel des Wettbewerbs „Natur nah dran“. Mit dem Projekt fördert das Land gemeinsam mit dem Naturschutzbund Baden-Württemberg Kommunen, die bestehende Freiflächen naturnah umwandeln und so innerorts Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten schaffen. Gemeinsam mit zwölf anderen Kommunen hat die Stadt Kehl den Wettbewerb gewonnen und erhält damit eine Förderung in Höhe von 15 000 Euro – die maximal mögliche Fördersumme. Mit dem Geld sollen im gesamten Stadtgebiet bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudenbeete verwandelt werden.

„Wir haben uns mit fünf Projektideen für die Förderung beworben“, berichtet Frank Wagner, Leiter des Bereichs Grünflächenmanagement beim städtischen Betriebshof. Eingereicht wurden Vorschläge für die Umgestaltung von Flächen auf dem Ehrenfriedhof, dem Läger-Parkplatz, im Garten der zwei Ufer, in Schneeflären und in der Vogesenallee.

Mit der Staudenbepflanzung, die bereits an vielen öffentlichen Stellen im Stadtgebiet zu finden ist, hat Frank Wagner, Leiter des Bereichs Grünflächen beim Betriebshof, ein Konzept auf den Weg gebracht, das dem Klimawandel angepasst und nachhaltig ist.zoom

Diese sollen entsiegelt und mit Stauden und Wildblumen bepflanzt werden. Auf der etwa vier Hektar großen Rasenfläche auf dem Ehrenfriedhof könnte zusätzlich ein Wasserbiotop angelegt werden. „Wir können die Fördersumme entweder auf alle Flächen aufteilen oder ein spezifisches Projekt umsetzen“, erklärt Frank Wagner. Dies müsse der Gemeinderat entscheiden, die Umsetzung solle dann im Zeitraum von Mai bis September erfolgen. Gerade Siedlungsbereiche böten ein erhebliches Potenzial, wenn es darum gehe, die biologische Vielfalt im Land zu bewahren, sagt Frank Wagner, denn: „Jeder blühende Randstreifen, jede farbenfrohe Wiese und jede naturnahe Verkehrsinsel ist für die Tierwelt ein Gewinn!“

Info:
Ende 2015 startete der Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) das Projekt „Natur nah dran“. Ziel des Projekts ist es, durch die Gestaltung und das Management von öffentlichen Grünflächen im Siedlungsraum Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Wohnumfeld des Menschen zu bieten. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert dieses Projekt mit Mitteln des Naturschutzes und der Nachhaltigkeitsstrategie. „Natur nah dran“ wird darüber hinaus vom Städte- und vom Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt. Bei der jetzt vierten Runde des Wettbewerbs hatten sich 72 Kommunen um eine Förderung beworben.

15.03.2019

 

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